Donnerstag, 24. Juli 2008

Alienjägerin, Salsatänzerin oder einfach nur perfekt?

Da ich gerade wenig Zeit habe werfe ich mal wieder ein so beliebtes Quiz in den Ring:

Welche Filmheldin bist du?



Leeloo (The fifth élément) : 83%
Ellen Ripley (Alien) : 76%
Jean Grey (Xmen) : 75%
Baby (Dirty dancing) : 74%
Michelle (American pie) : 73%
Beatrix Kidow (Kill Bill) : 73%
Vivian Ward (Pretty woman) : 70%
Trinity (Matrix) : 68%
Bridget Jones : 66%
Catherine Tramell (Basic instinct) : 63%

Welche Heldin bist du?

Ich gestehe, Ellen Ripley, Trinity oder Jean Grey hätte mir besser gefallen Bridget Jones hätte wohl ganz gut gepasst aber da diese Tests ja nun mal nicht lügen ;-)

Aber zum Trost bleiben mir ja noch die unperfekten 17%...

Mittwoch, 23. Juli 2008

Seven Nation Army

The White Stripes veröffentlichten Seven Nation Army auf ihrem 2003 Album Elephant. Jack White sagte, als Kind hätte er die Heilsarmee (Salvation Army) stets als Seven Nation Army bezeichnet.

Der gesamte Song ist von einem Gitarrenriff unterlegt, das an eine Bassgitarre erinnert. Jack White spielt seine hollow-body electric Gitarre mit einem Digitech Whammy.

Seven Nation Army ist zurzeit wohl der berühmteste Song mit einem instrumentalen Refrain. Er wird oft in Sportstadion gespielt. Beispielsweise singen die Fans der italienischen Nationalmanschaft bei den Spielen der Squadra Azzurra.

Das Original



Credits: : dansymons

Die Coverversionen

Bei der Coverversion von Audioslave hört man gut den Unterschied, wenn statt zweier E-Gitarren wirklich eine Bassgitarre eingesetzt wird. Eine sehr gute Version, besonders durch die Effekte:



Credits: morrizhon

Die Dance Version von Punk Division ist gar nicht schlecht:



Credits: ErDotze

Eine Metalversion von Living Colour:



Credits: FP128

Eine sehr beklemmende Jazzversion von Nostalgia 77:



Credits: Nayr1983

Eine bluesige Version von der Singer- Songwriterin Alice Russell:



Credits: jeej83

The brand New Heavies mit Charlotte Church:




Credits: barrowc

Eine Countryversion von den The Bosshoss:



Credits: UniX1803

Eine Paryversion von den Flaming Lips, die sich allerdings kaum vom Original unterscheidet:



Credits: chipsteak

Eine Popversion von Kate Nash:



Credits: BridgeDon

Ebenso wie von den Black Eyed Peas:



Credits: xxJe5u5xx

Eine Ein-Mann-Performance von Jamie Cullum:



Credits: licashot

Eine sehr interessante Version von Hard Fi:



Credits: artworlddiffusion

Eine Electroversion von Obscenity Trial:



Credits: odomera

Eine Reggeaversion von The Dynamics:



Credits: SPDranger2

Lyrics

I'm gonna fight 'em off
A seven nation army couldn't hold me back
They're gonna rip it off
Taking their time right behind my back
And I'm talking to myself at night
Because I can't forget
Back and forth through my mind
Behind a cigarette
And the message coming from my eyes
Says leave it alone

Don't want to hear about it
Every single one's got a story to tell
Everyone knows about it
From the Queen of England to the hounds of hell
And if I catch it coming back my way
I'm gonna serve it to you
And that ain't what you want to hear,
But that's what I'll do
And the feeling coming from my bones
Says find a home

I'm going to Wichita
Far from this opera for evermore
I'm gonna work the straw
Make the sweat drip out of every pore
And I'm bleeding, and I'm bleeding, and I'm bleeding
Right before the lord
All the words are gonna bleed from me
And I will think no more
And the stains coming from my blood
Tell me go back home

Dienstag, 22. Juli 2008

Rätsel Nummero 148

Er ist natürlich nur ein Abo. Jeder weiß, dass die faul sind. Egal wie alt sie sind sie benehmen sich immer wie Kinder. Du musst also ein wenig auf sie aufpassen. Howard habe ich erklärt, dass wir ihn nur so lange behalten, wie er keinen Ärger macht. Er ist ein guter Mensch. Ein wahrer Christ. Er war einverstanden. Geoff – so haben wir das Baby getauft – war auch einfach. Die Abos brauchen ja nicht viel. Wir haben seine Wiege unter den Pfefferbaum gelegt und ihn nur raus genommen, wenn er ein wenig Tiermilch brauchte. Die Angestellten haben ein paar Worte mit ihm gewechselt, wenn sie an der Wiege vorbei kamen.

Als er aus der Wiege klettern konnte wurde es schon schwieriger, aber ein Seil um den Bauch hat schon dafür gesorgt, dass er niemandem im Weg stand. In meine Obhut kam er erst, als er gelernt hatte, den Knoten zu lösen. Ich habe ihn überallhin mitgenommen. Er half mir den Gemüsegarten zu versorgen, im Hühnerstall Eier zu sammeln oder kleine Holzstücke aufzustapeln. Er war keine wirkliche Hilfe. Aber das konnte er ja auch nicht. Ein kleiner Abo, was will man da erwarten? Aber ich mochte ihn irgendwie. Die anderen haben ihn immer verscheucht, wie ein lästiges Insekt. Ich habe mich um ihn gekümmert. Er hat mir halt geholfen. So war er beschäftigt und ich hatte ein Auge auf ihn, so dass er sich vom Feuer oder anderen Gefahrenquellen fern hielt. Ich glaube, er hatte eine glückliche Kindheit.

Ich war überrascht, dass schließlich jemand kam, um ihn zu adoptieren. Reverend und Mrs. Marshall wollten seine Seele aus dem Fegefeuer retten. Dafür würden sie ihn mit nach Amerika nehmen. Ich bin mir sicher, dass es ihm dort gut geht. Eines der Hausmädchen hatte ihm zum Abschied noch einen Malkasten geschenkt. Geoff konnte nämlich wirklich gut zeichnen. Vielleicht steht in der Zeitung ja irgendwann mal, dass unser Geoff eine Ausstellung in den USA hat. Dann kann ich sagen: Sehen sie, das ist unser Abo.

Montag, 21. Juli 2008

Rätsel Nummero 147

Jetzt haben wir also noch ein paar liebe Verwandte da. Als ob ein Staatsanwalt, der Law Agent, der Versicherungsvertreter und Onkel Tom nicht reichen würde. Nicht zu reden von diesem Journalisten, den Elspat eingeladen hat. Soll über die Testamentseröffnung schreiben. So viele Gäste hat Burg Shira zu Angus Lebzeiten nie gesehen.

Alle wollen Geld und niemand will es raus rücken. Die Gerüchteküche kocht, dass die Dampfschwaden bis ins Dorf ziehen. Ein Geist soll ihn zum Sprung genötigt haben. Alles Nonsens. Die Versicherung zahlt nur, wenn Angus Tod kein Selbstmord war. Schwer zu beweisen, wo der Gute am Fuße des Turms gefunden wurde. Diese Verbrecher haben sich an Angus sein Leben lang schadhaft gehalten. Vier Policen haben sie ihm aufgenötigt. Umgebracht hat ihn das natürlich nicht.

Meiner Meinung nach hat das Alec Forbes für sie erledigt. Das es wie Selbstmord aussieht ist nur ein Bonus, der die Polizei von ihm ablenken soll. Die beiden haben am Abend vor Angus Tod heftig gestritten. Und dann wäre ja noch die Sache mit dem verschwundenen Tagebuch.

Es ist mir egal, dass die Fakten dagegen sprechen. Ja ich weiß, dass er sich in dem Turmzimmer eingeschlossen hat. Die Tür war ja am nächsten Morgen immer noch verriegelt, ebenso wie die Fenster. Ein Fassadenkletterer hat uns bestätigt, dass niemand hineinklettern konnte. Aber wie ist denn dann die Hundebox in das Zimmer gekommen? Elspat und das Dienstmädchen haben doch den ganzen Raum durchsucht? Wir hatten ja schon befürchtet, dass Alec zurückkommt, um sich zu rächen.

Es geht hier um die stolze Summe von 35.000 Pfund. Die Policen waren ziemlich hoch. Allein deswegen hätte sich Angus nie das Leben genommen. Er war viel zu geizig, den Versicherungen alles in den Hals zu werfen. Ich habe keine Ahnung, wie Alec in den Raum gekommen ist. Ich würde ihn ja gerne fragen, aber zufällig ist der Gute seit dem Mord wie vom Erdboden verschluckt. Aber ich kenne einen Spezialisten, der sich darum kümmern wird. Gideon ist zwar nur ein Amateur, aber er hat bisher jeden noch so komplizierten Fall geknackt. Er hat auch schon zugesagt. So ist Gideon, keine Herausforderung ist vor ihm sicher und verlassen kannst du dich immer auf ihn.

Bis dahin werde ich selbst ein paar Nachforschungen anstellen. Immerhin möchte ich ihm ein paar Ergebnisse präsentieren, die sein brillanter Verstand wie Puzzleteile dann nur noch zusammensetzen muss. Dafür werde ich heute im Turmzimmer übernachten. Mal sehen, wer um Mitternacht an mein Fenster klopft. Vielleicht das berühmte Burggespenst? Vielleicht begrüßt mich Angus Geist höchst persönlich. Dann können wir bei einer Flasche Whisky über die Überführung seines Mörders plaudern.


Um welchen Krimi handelt es sich? Wer ist unser Erzähler?

Sonntag, 20. Juli 2008

19 Minuten

Die Nachricht des Amoklaufs verbreitet sich schnell. Ein Schüler hat in der Kleinstadt ein Blutbad angerichtet. Zehn Tote und ungezählte Verletzte. Ahnungslos begleiten wir Lacy Houghton zur Schule, um nach ihrem Sohn Peter zu fragen. Er ist der Schütze. Fortan beschreibt Jodi Picoult in nonlinearen Episoden das Leben vor und nach der Tat. Als Perspektive wählt sie nicht nur Lacy, die zwischen der Angst um ihren Sohn und der Scham, als Mutter versagt zu haben hin und her gerissen ist, sondern auch verschiedene Personen, die in die Ermittlungen, Gerichtsverhandlungen oder ähnliches in den Fall hereingezogen wurden. Hierbei rollt sich vor dem Leser die normalen Dramen auf, die an jeder Highschool auftreten.

19 Minuten

Erneut gelingt es Picoult nach Beim Leben meiner Schwester (und einer Reihe anderer Bücher, die noch auf mich warten) ein ungewöhnliches Thema von mehreren Seiten spannend zu beleuchten. Die ständigen Demütigungen, die Peter zermürben lässt uns erahnen, wie es zu dieser Tat kommen konnte. Allerdings verstehen wir auch Josie, die nicht die Kraft aufbringt, mit ihm befreundet zu sein. Als ihr Freund Matt ihr klar macht, dass eine Clique von "Stars" nur existieren kann, wenn es auch ihr Pendant, die "Looser" gibt, akzeptiert sie das Haifischbecken voller Scham. Obwohl wir ein gewisses Mitleid empfinden, ja sogar ein wenig für den Verteidiger Jordan Partei ergreifen, können wir uns aber nie vorstellen, dass Peter wirklich in die Schule, ja in ein normales Leben zurück kehrt. Weder Peter noch J. Picoult hat eine wirklich schlüssige Antwort, warum es zu diesem Massaker wirklich kam. Die verschiedenen Erklärungsansätze machen jedoch 19 Minuten wesentlich realitätsnäher und interessanter, als jeden Grisham. So werden nicht strahlende Helden in Anzügen mit begeisternden Plädoyers ins Rampenlicht geschickt, sondern Opfer - auf beiden Seiten der Anklagebank.

Jodi Picoult
Neunzehn Minuten
Pipier
480 Seiten
ISBN 978-3492050807
19,80


Podcast der Autorin:

Die Story hinter 19 Minuten
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